14 Austauschschülerinnen und Schüler aus der französischen Partnerstadt Oyonnax und ihre Lehrerinnen sind für eine Woche zu Besuch am EKG ...

Besuch der französischen Austauschschüler im März in Eislingen

Sie wurden schon freudig erwartet: 14 französische Austauschschüler und Schülerinnen vom Collège Saint Joseph in Oyonnax besuchen ihre deutschen Freunde für eine Woche am EKG. Begleitet werden sie von den französischen Lehrerinnen Clara Neveu und Agnès Nollevalle. Die Gäste aus der französischen Partnerstadt wurden im Rathaus Eislingen von Bürgermeister Klaus Heininger empfangen. Zur Begrüßung wurde auch in der Schule ein fröhliches Freundschaftsfest mit den französischen Gästen und den Familien der deutschen Partner gefeiert. Der Schulleiter des Collège Saint Joseph, Franck Le Menn, der extra für diesen Tag angereist war, betonte in seiner Ansprache die 34 Jahre andauernde Freundschaft zwischen den Schulen, die eine starke Verbindung zwischen beiden Ländern symbolisiere. Der Austausch ermögliche es den Schülerinnen und Schülern, sich zu respektieren und gemeinsam zu wachsen. Er lobte die Jugendlichen: „In einer Welt, die das so sehr braucht, seid ihr echte Brückenbauer des Friedens und der Brüderlichkeit!“ Auch Schulleiter Stephan Arnold unterstrich die Bedeutung des Austausches zwischen den Partnerstädten. „Was hier im Alltag entsteht, hält das europäische Miteinander lebendig.“ Er dankte Matin Gradner und den Französischlehrerinnen der Schule für ihr Engagement. Alle gemeinsam hatten ein buntes Buffet mit internationalen Spezialitäten aufgebaut. Natürlich darf bei dem einwöchigen Besuchsprogramm die schwäbische Kultur nicht fehlen mit einem Maultaschenessen und mit dem traditionellen gemeinsamen Brezelbacken in der Bäckerei. Das Wochenende verbringen die französischen Jugendlichen in den Gastfamilien. „Wir gehen in die Wilhelma“, berichtet Lina. Auch ein gemeinsamer Ausflug der ganzen Gruppe führt nach Stuttgart. Viel Zeit verbringen die Austauschschüler an der Schule und in den Familien, denn sie sollen ja den Alltag ihrer Altersgenossen in Deutschland authentisch erleben. „Das Land ist sehr schön“, findet die französische Schülerin Dilem. Und ihre Freundin Canila ist angetan von der Freundlichkeit der Menschen. Auch die deutschen Jugendlichen schwören auf den Austausch. „Es ist richtig toll, gegenseitig die Kultur kennenzulernen und neue Freundschaften über die Ländergrenzen hinweg zu schließen“, sind sich Lina und Amira einig.

Besuch der deutschen Schüler in Oyonnax vom 9. bis 17. Oktober

Auch in diesem Jahr sind 14 Schülerinnen und Schüler des EKG zum Schüleraustausch an unsere Partnerschule, das in Oyonnax, gefahren. Mit dem Bus ging es am Donnerstagmorgen los, am frühen Abend wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Gastfamilien abgeholt. Nach dem ersten Kennenlernen beim Abendessen und dem ersten „Bonne nuit!“ hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, den französischen Schulalltag kennenzulernen. Den zweiten Teil des Freitagvormittags stand Rugby auf dem Programm, denn wir besuchten die Oyomen Factory, das Trainingszentrum des Rugbyclubs Oyonnax. Es war sehr interessant zu sehen, wie ein Profiteam gemanagt wird und wieviel Arbeit im Hintergrund dazu nötig ist. Beim anschließenden Rugbytraining auf dem Gelände konnten wir hautnah erleben, wie sich Rugbyspielen anfühlt, was leider nicht ohne die eine oder andere Blessur vonstatten ging. Den Abend verbrachten wir erneut mit Sport, nämlich beim gemeinsamen Bowlingspielen. Am Wochenende erkundeten die deutschen Gäste mit ihren Gastfamilien die Gegend um Oyonnax. Am Montagmorgen besichtigten wir Oyonnax im Nebel mit kalten Füßen, jedoch frisch gestärkt, da vor dem Stadtrundgang alle Deutschen sich bei einem nahegelegenen Bäcker mit Croissants und pains au chocolat gestärkt hatten. Im Anschluss wurde die Gruppe im Rathaus empfangen, freundlich begrüßt und erhielt ein Geschenk. Der Dienstag gehörte der Schule und einem Ausflug auf einen nahegelegenen Bauernhof, wo auch der Nebel und die damit verbundene Kälte uns nicht davon abhalten konnten, ein Bauernhofeis zu verspeisen. Da das Kammmuseum, das eigentlich jedes Jahr auf dem Programm steht, geschlossen war, haben die Verantwortlichen extra eine Privatführung in einer Sonderaustellung organisiert. Hier erfuhren wir, wie die Plastikindustrie in Oyonnax groß geworden ist, wie vielfältig Plastik in unserem Leben enthalten ist und wie wichtig es ist, dass wir verantwortungsvoll mit diesem Werkstoff umgehen.
Am Donnerstag schließlich fand der große Ausflug nach Lyon statt. Wir fuhren mit der Standseilbahn zur Basilika „Fourvière“ hinauf, deren prächtige Ausstattung immer wieder beeindruckend ist. Nach einem Spaziergang durch das alte Lyon erhielten wir eine Führung durch das vom Stararchitekten Jean Nouvel gestaltete Opernhaus, dessen Besuch man nur empfehlen kann. Am Freitagmorgen ging es dann zurück nach Eislingen. Sandra Parplies und Martin Gradner

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